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Unsere Laufradseite
ein Erfahrungsbericht


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Leonie bekam ein Laufrad zum 2. Geburtstag.

Leonie fuhr dieses Jahr begeistert Dreirad und unser nic-Holzauto. Und Naomis Roller war für sie immer total interessant. Sie versuchte sich immer hinten auf den Gepäckträger zu setzen, leider war der Abstand zum Lenker dann doch zu groß.

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich das erste Laufrad gesehen habe, aber mir kam es wieder in den Sinn, weil ich dachte, dies ist genau das richtige für Leonie. Auch die Laufradseite von Herrn Brix (s.u.) hat mich nur bestätigt. In der engeren Wahl standen das Like-a-Bike Mountain von Kokua und der Velowalker von eidee. Beide wegen der Luftbereifung. Der Velowalker machte auf uns den „robusteren“ Eindruck und außerdem kann man bei ihm die Sitzhöhe einfach verstellen. Da ja Naomi noch kein Fahrrad besitzt und sie dann auch mit dem Laufrad fahren würde, haben wir uns für den Velowalker entschieden.

An ihrem Geburtstag durfte Leonie ihn auspacken und hat ihn erstmal vor die Tür und auf unserem Weg entlang geschoben. „Mein Laufrad!“ - Es war Liebe auf den ersten Blick und sie hat es auch nicht mehr hergegeben und keiner durfte es anfassen. Wir haben ihr dann gezeigt, daß sie sich auch auf den Sattel setzen kann und damit laufen kann.

Zack! Und wirklich, man konnte richtig zusehen, es ging von Stunde zu Stunde besser. Sie fuhr nicht mehr so wackelig, gleichmäßiger und nach ca. 3 Tagen hatte sie es raus und hielt das erste Mal während der Fahrt für ein paar Sekunden das Gleichgewicht mit beiden Füßen in der Luft.

In den ersten paar Wochen durfte kein anderer mit dem Laufrad fahren. Mit Naomi bin ich dann immer Laufrad fahren gegangen, als Leonie gerade Mittagschlaf gemacht hat. Mittlerweile hat sich das gelegt und auch die Nachbarskinder dürfen das Laufrad mal testen. Leonie fährt inzwischen richtig gut und macht auch schon ab und zu Kurven, wenn sie die Beine in der Luft hat. Ansonsten beherrscht sie das Geradeausfahren und das Kurvenfahren prima. Was sie noch nicht perfekt kann, ist das Bremsen. Anfangs ist sie zum Bremsen immer in die Wiese gefahren, mittlerweile setzt sie die Füße abwechselnd auf und versucht so zu bremsen. Es klappt zu 90% ganz gut. Ab und zu kommt sie dabei ins Trudeln, aber wenn man bedenkt, daß sie den Velowalker erst vor 4 Wochen bekommen hat, ist das enorm und sie lernt so, die Geschwindigkeiten ganz gut abzuschätzen. Sie wird sicher auch bald lernen, wie man am besten bremst.

Hier sieht man auch ganz deutlich den Unterschied zu Naomi. Sie ist ja inzwischen fast 3 ¾ und beherrscht das Bremsen mit dem Velowalker perfekt. In den Mittagspausen bin ich mit ihr immer fahren gegangen. Um das Bremsen zu üben, habe ich ihr einfach eine Linie quer über die Straße gemalt. Ich habe ihr gesagt, daß sie (wie der kleine Tiger) haarnadelgenau auf der Linie zum Stehen kommen muß. Am dritten Tag funktionierte das perfekt und mittlerweile bremst sie mit den Schuhsohlen und kann das auch optimal dosieren. Wir haben den Übungsparcours dann noch erweitert um eine Slalomstrecke. Naomi mußte vor dem Bremsvorgang noch über fünf gemalte „Brücken“ fahren, die sich jeweils auf der rechten und linken Straßenseite befanden. Auch das ging von Tag zu Tag besser.

Unseren ersten gemeinsamen sportlichen Ausflug haben wir auch schon hinter uns. Ich auf Inlinern, Naomi mit dem Roller und Leonie mit dem Laufrad. Das macht echt Spaß.

 

Wir können das Laufrad uneingeschränkt weiterempfehlen! Es trainiert den Gleichgewichtssinn, gibt ein Gefühl für Geschwindigkeit und macht allen Kids viel Spaß. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Velowalker und sobald man mehr als ein Kind hat, erweist sich die schnelle Höhenverstellung des Sitzes ohne Werkzeug als sehr praktisch. Da wir viele Waldwege haben, ist auch die Luftbereifung super. Schaut ab und zu mal auf diese Seite, es gibt bestimmt bald wieder etwas neues zu berichten!

Und falls es noch Fragen gibt, dann mailt uns einfach an!

 

Vielen Dank auch an alle, die sich an dem Geschenk beteiligt haben. Sobald ihr Leonie mit dem Velowalker fahren seht, werdet ihr Euch mit ihr freuen.

 

(Hinweis: Unser roter Velowalker ist ein Prototyp und so noch nicht im Handel.)

Weitere Infos zu Laufrädern:

www.velowalker.de

www.brix.de

 


... und wie es weiterging

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Leonie kam 2003 in den Kindergarten. Wir waren viel unterwegs und hatten Leonies Laufrad sehr oft dabei. Sie konnte mittlerweile schon gut fahren und auch supergut bremsen. Sie nahm es mit in den Kindergarten, montags mit in den Waldkindergarten und bei jedem Spaziergang war sie mit dem Laufrad unterwegs. Dieser Dauereinsatz hatte aber auch seine Folgen. Die Schläuche wurden inzwischen ersetzt, weil sie durch den Einsatz im Wald den Brombeeren nicht stand gehalten haben. Einmal haben wir eine Schraube vom Sattel verloren, hierdurch ging der Sattel etwas kaputt. Die Schrauben für die Räder mussten wir auch ab und zu festziehen.

Auch als Leonie 2004 Fahrrad fahren gelernt hatte, war das Laufrad also weiter aktuell. Bis Ende 2006, haben wir es genutzt. Mittlerweile war es natürlich viel zu klein geworden, also stand eine große Umbauaktion an. Vier Bretter (die farbigen) wurden durch größere ersetzt. Ich habe eine Vorlage von Hand gezeichnet: vom Format waren die Bretter ca. 10cm länger und höher. Ich hatte die ausgesägt, angemalt und die Schraubenlöcher anhand der alten Bretter vorgebohrt. Dann haben wir die montiert und fertig war die größere Version des Laufrades. Heute würde ich dickere Bretter verwenden, denn das Laufrad verwindet sich etwas, was aber für Leonie kein Problem dargestellt hat.

Wir haben dieses Laufrad vier Jahre lang ständig und unter extremsten Bedingungen genutzt und können nach dieser Zeit sagen, dass es sich wirklich lohnt. Der Umstieg auf das Fahrrad geht wesentlich schneller. Und durch die einfache Sitzverstellung ohne Werkzeug ist der Velowalker immernoch unschlagbar.

 

 

... Ihre Fragen

Durch unsere Laufradseite haben wir öfter Mails bekommen, mit verschiedenen Fragen zum Thema, hier sind die Antworten auf die wichtigsten:

Soll das Laufrad mit einer Bremse ausgestattet sein?

Das Bremsen mit den Fußsohlen funktioniert eigentlich sehr gut, meist können die Kinder das auch sehr gut einschätzen. Der Verschleiss an Schuhsohlen ist allerdings enorm. Wer keine Bremse am Laufrad hat, wird sie sicher auch nicht vermissen. Man muss auch immer das Alter des Kindes bedenken, ein zweijähriges ist noch sehr klein und hat vielleicht nicht so viel Kraft in der Hand, um eine Handbremse richtig zu benutzen. 

Wir wohnen an einer abschüssigen Straße. Kann man da Laufrad fahren?

Schwierige Frage. Ich denke mal, alles was mit Roller oder Dreirad fahrbar ist, sollte auch für das Laufrad fahrbar sein. Wenn es um eine Kaufentscheidung geht, bedenken Sie bitte, dass Sie das Laufrad ja nicht nur vor der Haustür einsetzen können, sondern auch auf Spaziergängen, Ausflügen, im Urlaub. Wie es rechtlich beim Fahren mit dem Laufrad in einer Fußgängerzone ist weiss ich nicht. Probleme hat es bei uns nicht gegeben und man sieht es auch häufig. Dafür spricht vielleicht, dass es als Spielzeug und nicht als Fahrzeug eingestuft werden kann.

 

Sollte das Laufrad nicht einen Speichenschutz haben?

Wir haben den nicht vermisst und es ist auch nichts passiert.

...wird fortgesetzt